Unsere Landessynode hat vom 25. bis 28. September in Lübeck-Travemünde getagt. Hier können Sie die Kernthemen und ihre Hintergründe nachlesen. Bei dieser Tagung ging es vor allem um den Zukunftsprozess, die Generaldebatte zur Finanzstrategie sowie einen Thementag zur Beteiligung von jungen Menschen in unserer Kirche. Zu ihrer nächsten und letzten Tagung trifft sich diese Synode vom 21. bis 23. November. Danach übernehmen die neu gewählten Delegierten.
Bischof Tilman Jeremias sprach am Sonnabend mittag Abschiedsworte und einen Reisesegen. Er dankte für viele gute Diskussionen, Begegnungen und gemeinsame Schritte. "Wir haben Brücken gebaut: Zwischen Kindern, Jugendlichen und Senioren", betonte er.
Die Synodalen haben beschlossen, die Erprobungsphase für die Ausgestaltung von Sakramenten und Kasualien bis 2025 zu verlängern. Diese kirchlichen Rituale wie Taufe, Trauung oder Bestattung bieten Gemeinden mehr Freiheit und Raum für zeitgemäße Gestaltungen.
Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt sagte bei der Einbringung:
„In Taufe, Abendmahl und Kasualien können Menschen die Fülle des Lebens, die Gott für uns bereithält, in Worten und Zeichen spüren und erfahren. Zugleich sind sie kostbare Gelegenheiten, um mit Menschen an alltäglichen oder wichtigen Punkten ihres Lebens in Kontakt zu kommen.“
Bericht: Kinder und Konfis im Blick
Wie können Kinder und Jugendliche für die Kirche begeistert werden? Wo werden sie nach dem Besuch einer Evangelischen Kita angesprochen und wo werden Jugendliche nach dem Konfirmanden-Unterricht abgeholt?
Auf diese Fragen gab es im Bericht von Annika Woydack, Leiterin des Hauptbereichs Generationen und Geschlechter, sowie von Hans-Ulrich Keßler, Leiter des Hauptbereichs Schule-, Gemeinde- und Religionspädagogik viele Antworten und Konzepte.
Nach ausführlichen Beratungen am zweiten Tag der Synode, haben die Mitglieder zwei Kirchengesetze beschlossen: Das Kirchengesetz über die Widmung und Entwidmung von Kirchen und weiteren gottesdienstlich genutzten Gebäuden wurde angenommen und auch das Gesetz zur Änderung des Kirchensteuerbeschlusses.
Lesen Sie interessanten Hintergrund zum Thema "Nutzung von kirchlichen Gebäuden" in unserem Journal unter "Tag 2".
In ihrem Bericht betonte Bischöfin Kirsten Fehrs, dass es trotz aller Krisen viel leuchtendes und ermutigendes Engagement der Kirche gebe: Dies zeige sich zum Beispiel in den vielen Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit, in diakonischen Projekten oder auch im Einsatz für gesellschaftliche Vielfalt.
Mehr als 100 Menschen haben bei unserer Blitz-Umfrage zum Evangelischen Gesangbuch mitgemacht. Hier einige der wichtigsten Ergebnisse:
Singen ist für fast Sie für fast jeweils 70 Prozent von Ihnen "Ausdruck von Freude und Dankbarkeit" und steht für "Verbundenheit und Gemeinschaft". Und für 66 Prozent "Balsam für die Seele".
Für knapp drei Prozent ist Singen "ein Graus".
So viele Lieder sind "Lieblingslieder: Von den Klassikern erhielt "Von guten Mächten wunderbar geborgen" 26 Prozent der Stimmen. Aber darüberhinaus gibt es viele weitere Melodien auf der Hit-Liste. Besonders häufig wurde "Da wohnt ein Sehnen tief in uns" genannt oder auch "Meine Zeit steht in Deinen Händen"
Morgenandacht
Zum Start des letzten Sitzungstages der Landessynode führte Landeskirchenmusikdirektor Hans-Jürgen Wulf durch die Geschichte des Evangelischen Gesangbuchs: Die Synodalen sangen Lieder aus den verschiedenen zeitlichen Epochen.
Bereits am ersten Tag der Landessynode wurde an die Entstehung des Gesangbuchs vor 500 Jahren erinnert. Aus diesem Anlass wird es derzeit überarbeitet und ergänzt um Regionalteile.
Tag 3
Synodengottesdienst
"Haben Sie vielleicht schon mal jemanden aufgrund seines Alters oder seiner Erfahrungen nicht ernst genommen beziehungsweise kritisiert?"
Mit dieser Frage leitet Leah Berny, Stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses „Junge Menschen im Blick“ zum Kern ihrer Predigt hin. Sie nimmt Bezug auf die biblische Gestalt Timotheus, den jungen Begleiter Paulus‘. Dieser wird trotz seines geringen Alters zu einem Vorbild für die Gläubigen, indem er in seinem Leben und Handeln stets aufrichtig und rechtschaffen ist und fest an Gott und dessen Liebe glaubt.
Vielleicht, so Leah Berny, war Timotheus Diskriminierungen ausgesetzt, weil er als zu jung für einen Auserwählten Gottes angesehen wurde. Vielleicht habe er sich anfangs aber auch selbst zu wenig zugetraut. Doch Paulus spricht ihm gut zu: 'Vernachlässige die besondere Gabe nicht, die Gott dir geschenkt hat.' (Vers 14).
Für Gott sei das Alter irrelevant. Entscheidend sei, dass man sich auf seine Gaben konzentriere und an sich glaube. "Nicht umsonst schließt Paulus mit folgendem Auftrag, den wir auch heute immer wieder gut hören können", so Leah Berny: 'Achte auf dich selbst und auf die Lehre. Bleib treu bei deinen Aufgaben. Wenn du das tust, rettest du dich selbst und alle, die auf dich hören.'" (Vers 16)
Das Abendmahl des Synodengottesdienstes gestaltet Bischof Tilman Jeremias. Die Kollekte ist bestimmt für das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW), das sich dafür einsetzt, dass Kinder und Jugendliche in Deutschland die gleichen Teilhabe- und Bildungschancen erhalten.
Positionspapier: Kinder und Jugendgipfel
Der Thementag der Synode schließt mit der breiten Zustimmung der Synodalen zum Positionspapier des Ausschusses "Junge Menschen im Blick".
Es beinhaltet folgende drei Punkte: So soll der Ausschuss auch bei der kommenden Synodentagung beratend tätig sein dürfen, um die Perspektive und die Interessen von Kindern und Jugendlichen einfließen lassen zu können.
Außerdem wird der neuen Landessynode, die sich im Februar 2025 konstituiert, empfohlen, einen eigenständigen Kinder- und Jugendgipfel durchzuführen. Dort sollen sich Vertreter der Kinder und Jugendlichen in der Nordkirche mit den selben Themen beschäftigen wie die Landessynode. Die Ergebnisse des Kinder- und Jugendgipfels sollen in den Abstimmungen der Landessynode bedacht und in diese integriert werden, so die Empfehlung der Synodalen.
Drittens soll es künftig ein Mentoring-Programm geben, dass jungen Neu-Synodalen erfahrene Mitglieder der Synode zur Seite stellt, um einen besseren Austausch der Generationen zu gewährleisten.
Nach der Mittagspause geht es für die Synodalen wieder in die Workshops. Während es am Vormittag um Kinder in der Kirche ging, wird am Nachmittag auf Jugendliche und junge Erwachsene geschaut. "Konsum vs. Handeln" oder "Kirchliche Teilhabe" sind Themen, zu denen die Synode arbeitet.
Thementag "Spielerisch (den) Platz in der Kirche finden"
Am Freitagvormittag steht der Thementag "Spielerisch (den) Platz in der Kirche finden" für unsere Landessynode auf dem Programm. Vorbereitet wurde er vom Ausschuss "Junge Menschen im Blick". Sowohl die Morgenandacht als auch der Gottesdienst am Abend werden an diesem Freitag vom Ausschuss gestaltet. Tagsüber arbeiten die Synodalen in Workshops.
"Die Zukunft unserer Kirche ist ohne Kinder und Jugendliche nicht denkbar"
"Die Zukunft unserer Kirche ist ohne Kinder und Jugendliche nicht denkbar", sagt Präses Ulrike Hillmann zum Auftakt des Thementages. Ihre Stimmen und Meinungen müssten gehört werden, so die Präses weiter.
Malin Seeland führt in den Thementag ein: "Seien sie mutig und lassen sie uns unkonventionell spielend in den Synodenfreitag starten". Am Vormittag sind für die Synodalen mehrere Stationen des Projektes "Spielplatz Kirche" vorbereitet. Das zählen der "Godspot – ich male meine Kirche", eine Fotoaktion, das "A-Z des Positiven", die Station "Motzmonster" und mehrere Chill-out-Areas.
Hintergrund: Der Ausschuss „Junge Menschen im Blick“ ist ein beratender Ausschuss der Landessynode. Er hat an der Gesetzesvorlage zum Kinder- und Jugendgesetz gearbeitet und sich dafür eingesetzt, dass eine 10-Prozent-Quote von Jugendlichen in den Kirchenkreissynoden eingeführt wird.
Wir haben mit Malin Seeland vom Ausschuss „Junge Menschen im Blick“ im Vorfeld der Synode gesprochen:
Liebe Frau Seeland, nach Ihrem bisherigen Kenntnisstand: Welche Angebote sind für Kinder interessant, um in ihrem religiösen Empfinden ernst genommen zu werden?
Malin Seeland: Kinder brauchen einen sicheren Ort, an dem ihre Bedürfnisse, Meinungen sowie Fähigkeiten Raum haben und ernst genommen werden. Kinder benötigen einen Ort, am dem sie sich ausprobieren können und ihre Fragen beantwortet bekommen. Hinzu sollten Kinder in die Angebote mit einbezogen werden und sie müssen mitentscheiden dürfen.
Wie sehen die Ideen der Nordkirche / des Ausschusses „Junge Menschen im Blick“ aus, um Kinder anzusprechen und einzubinden, die kirchenferne Eltern haben?
Malin Seeland: Genau hierfür haben wir unser Projekt „Spielplatz-Kirche“ entwickelt. Nach unserer Idee sollte das Projekt „Spielplatz-Kirche“ an einem menschennahen nicht kirchlichen Ort, z.B. der Marktplatz in der Stadt, durchgeführt werden. „Spielplatz-Kirche“ ist als offene Veranstaltung konzipiert, wo es verschiedene Stationen zum Mitmachen gibt. Bei diesen Stationen gibt es Raum für Fantasie sowie Platz für die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder. Dadurch, dass „Spielplatz-Kirche“ an einem öffentlichen Platz, mit Laufpublikum, durchgeführt wird, können unterschiedliche Familienformen und verschiedene Milieus teilnehmen.
Wie bekommen Kinder und Jugendliche eine Stimme in kirchlichen Entscheidungsprozessen?
Malin Seeland: Kinder werden meines Erachtens zu wenig in die kirchlichen Entscheidungsprozesse einbezogen. Jugendliche und junge Erwachsene haben unterschiedliche Jugend-Gremien, wie zum Beispiel Jugendausschüsse der Gemeinden, Vollversammlungen im Kirchenkreis oder auf Nordkirchenebene, an denen sie partizipieren können. Die gemeinsamen Entscheidungsprozesse, bzw. das Einbeziehen der Stimmen der Kinder- und Jugendliche in die kirchlichen Entscheidungsprozesse sind ausbaufähig.
Spielplatz Kirche
Aktionen zur aktiven Interessenbeteiligung von Kindern und Familien
Welchen Stellenwert haben Kinder und Jugendliche in unseren kirchlichen Gremien und Kirchengemeinden? Wie integrieren wir sie in kirchliche Entscheidungsprozesse?
Pastorin Luise Jarck-Albers geht in ihrem geistlichen Wort zum Abend darauf ein, dass es unser Ansporn sein muss, sich gegen "Antisemitismus zu wehren und uns für die Rechte von Geflüchteten einzusetzen".
So sei das Gebot, unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst, nicht nur bei Matthäus zu finden. Stattdessen teilen wir diese Ethik mit den jüdischen Geschwistern, sagte sie und zitiert aus dem 3. Buch Mose. Dort heißt es:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. (...) Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland.
Segensbitte
Gott, segne unsere Suche nach Dir segne unser Engagement für die nahen und fernen Nächsten segne unsere Mühe mit uns selbst. Erinnere uns an die Freude. Amen.
(Mt. 22,37)
Zukunftsprozess
Die Synode diskutiert in einer Generaldebatte die bislang erarbeiteten Eckpunkte des Zukunftsprozesses. Sie konzentrieren sich auf eine nachhaltige Finanzstrategie und ökologisches Handeln mit dem Ziel der Klimaneutralität. Damit einher gehen Gebäudeanpassungen und die Begrenzung von Verwaltungskosten, um trotz sinkender Einnahmen zukunftsfähig zu bleiben.
Stichwort Finanzen: Um die kirchliche Arbeit auf ein solides Fundament zu stellen, soll sie in Zukunft nicht mehr allein durch Kirchensteuerbeitrage finanziert werden. Vielmehr gilt es durch ein strategisches sowie überregionales Fundraising ebenso Einnahmen zu generieren.
Rückblick: Den heute diskutierten Vorschlägen ist ein mehrjähriger Prozess vorausgegangen. Bereits im November 2019 hatte die Landessynode die Kirchenleitung gebeten, einen Zukunftsprozess zu initiieren – unter breiter Beteiligung aller kirchlichen Ebenen der Nordkirche sowie gesellschaftlicher Akteur:innen.
Wie Präses Hillmann berichtet, hatte die Landessynode im September 2022 beschlossen, dass die Weiterarbeit dazu im intensiven Austausch mit den Kirchenkreisen und Hauptbereichen erfolgen soll.
Daher war sie gemeinsam mit der Landesbischöfin und Vertreter:innen des Zukunftsprozesses der Nordkirche anderthalb Jahre in den Kirchenkreisen und Hauptbereichen unterwegs, um Ideen für zukunftsweisende Arbeitsformen zu sammeln. Daraus entstanden ist eine Broschüre, die hier (PDF) gelesen werden kann.
Seit Mitte Februar 2023 gibt es die von der Kirchenleitung eingesetzte Steuerungsgruppe Zukunftsprozess. Sie besteht aus 13 Mitgliedern und soll den Prozess koordinieren.
"Wir sind bereit. Wir fangen nicht von null an, wir sind schon längst auf dem Weg", sagt Bischöfin Nora Steen. Sie ist die Vorsitzende der Steuerungsgruppe des Zukunftsprozesses. "Veränderung entwickelt sich im Kontakt mit denen, die Kirche gestalten", so Steen weiter.
Abenteuer Freiwilligendienst: "Wir können einen Unterschied machen"
Ein Jahr im Ausland: Neue Eindrücke, den Horizont erweitern, Menschen und ihr Leben kennenlernen. Viele junge Menschen zieht es nach Schule oder Ausbildung ins Ausland. Das Ökumenewerk der Nordkirche bietet seit vielen Jahren entsprechende Programme an, die Einsätze in Projekten von Partnerkirchen vermitteln.
Seit einigen Jahren können auch junge Menschen hier in der Nordkirche einen Freiwilligendienst leisten, sie kommen von den Philippinen, aus Tansania, Argentinien und Brasilien. Bis zu 15 Plätze zum Beispiel in Kindergärten, in der Umweltbildung oder auch in den Stationen der Deutschen Seemannsmission werden jedes Jahr vergeben.
"Durch Freundlichkeit und das Zuwenden zu Menschen können wir Lasten heben und Herzen erreichen", berichtet Gwen von der Unabhängigen Kirche auf den Philippinen. Sie arbeitet seit fast einem Jahr in der Seemannsmission Duckdalben im Hamburger Hafen.
Diese Erfahrung habe ihr Leben bereichert und sie in ihrer persönlichen Entwicklung gestärkt: "Auch durch kleine Gesten und Schritte können wir einen Unterschied machen", erzählt sie den Synodalen.
Auch Mace kommt von den Philippinen und nimmt am Süd-Nord-Programm teil. Ihr Einsatzort ist ebenfalls der Duckdalben. "Die schwere Arbeit und das harte Leben der Seeleute finden meistens im Verborgenen statt. Bei unseren Besuchen können wir praktische Hilfe leisten, aber auch einfach nur Zuhören", sagt sie.
Hinweis: Wir nennen hier aus Schutzgründen nur die Vornamen der beiden Freiwilligen aus den Philippinen.
Ein paar Fakten zur Arbeit der Seeleute (1/2)
Rund 80 Prozent des weltweiten Handelsvolumens werden nach UN-Angaben auf Schiffen transportiert. Die Seeleute sind oft monatelang an Bord von Schiffen und fernab von Heimat und Familie. Das Bedürfnis nach Seelsorge, Zuspruch und auch einem stärkenden Gottesdienst ist groß.
Nur eine kleine Gruppe der Seeleute ist evangelisch, die meisten sind katholisch oder russisch-orthodox, manche muslimisch, hinduistisch, andere konfessionslos.
Ein paar Fakten zur Arbeit der Seeleute (2/2)
Die meisten Seeleute in unseren Häfen sind Filipinos. Dahinter folgen Menschen aus Russland und der Ukraine. Im Ökumenewerk der Nordkirche arbeitet deswegen seit vielen Jahren auch ein Geistlicher aus den Philippinen, der in den Seemannclubs der Seemannsmissionen seine Landsleute betreut.
Gesetzgebung zur Widmung und Entwidmung von Kirchengebäuden
"Wie gehen wir als Kirche in Zukunft mit unseren Kulturdenkmälern um?", fragt Henning von Wedel. Er bringt das Kirchengesetz über die Widmung und Entwidmung von Kirchen und weiteren gottesdienstlich genutzten Gebäuden ein.
Viele Kirchen in der Nordkirche sind denkmalgeschützt. In Mecklenburg-Vorpommern seien dies rund 50 Prozent, die Kosten von Sanierungen seien oft immens, so von Wedel. "Wir stehen vor unlösbaren Aufgaben. Wir sind auf Fremdhilfe angewiesen", so der Jurist weiter. Ein Beispiel dafür sei die Sanierung des Schleswiger Doms.
Hintergrundbericht: Kirchgebäude an andere Konfessionen geben? 1/5
Pastorin Annette Reimers-Avenarius ist Ökumenebeauftragte der Nordkirche und pflegt die Kontakte zu Kirchen und Gemeinden anderer Konfessionen. Immer wieder erreichen sie Anfragen von christlichen Gemeinden, die Räume für ihre Gottesdienste suchen und schon seit Jahren in Lagerhallen oder leerstehenden Büroetagen feiern. Im Gespräch mit Claudia Ebeling berichtet sie über Chancen und Probleme:
Der Gebäudebestand der Nordkirche ist groß und teuer, langfristig werden sich Gemeinden und Kirchenkreise von Gebäuden trennen müssen. Gemeinden anderer christlicher Konfessionen hingegen suchen dringend Gebäude für Gottesdienste und Gemeindeleben. Wie groß ist der Bedarf – was sind Ihr Eindruck und Ihre Erfahrung?
Hintergrundbericht: Kirchgebäude an andere Konfessionen geben? 2/5
Annette Reimers-Avenarius:Der Bedarf ist seit vielen Jahren hoch. Internationale Gemeinden suchen Räume und Gebäude für ihr geistliches Leben und ihre Gemeinden. Manche suchen einfach nur einen Raum für 30 oder 40 Personen. Dieser Raum muss beheizbar und darf, wenn es geht, nicht allzu hellhörig sein, denn eine Band tritt auf, und auch ein Beamer muss angeschlossen werden können.
Es gibt auch Anfragen, ein Kirchengebäude komplett zu kaufen: Zum Beispiel sucht die Koptisch-Orthodoxe Kirche in Hamburg ein Gebäude, das sie auch nach ihren Traditionen gestalten und umbauen kann. Ich versuche dafür zu werben, diese Christen und Christinnen nicht nur als Untermieter zu sehen, deren Miete möglicherweise den eigenen Haushalt bereichert, sondern vielmehr als Brüder und Schwestern im Glauben wahrzunehmen, als Geschwisterkirche.
Hintergrundbericht: Kirchgebäude an andere Konfessionen geben? 3/5
Es ist meistens bereichernd und kostbar, einander zu begegnen, voneinander zu lernen und Feste und Gottesdienste gemeinsam zu feiern. Viele dieser internationalen Gemeinden haben Interesse an ihren nordkirchlichen Nachbarn. Doch haben wir auch Interesse an ihnen?
Wie verläuft ein erstes Gespräch und welche Probleme tauchen auf?
Am einfachsten ist es, ein Miet- oder Untermietverhältnis umzusetzen. Dazu rate ich auch zunächst, dann können beide Seiten sich kennenlernen und schauen, ob es passt. Wenn dann der Wunsch besteht, eine Kirche zu kaufen, ist es häufig so, dass diese Kirche auf städtischem Gelände steht, das heißt, die Kommune ist an den Gesprächen mitbeteiligt.
Hintergrundbericht: Kirchgebäude an andere Konfessionen geben? 4/5
Häufig wird auch nicht bedacht, dass Unterhalt und Denkmalschutz eine große Herausforderung sein können. Es ist auch eine Herausforderung, Suchende und Anbietende zusammenzubringen.
Gibt es aus Ihrer Sicht gelungene Beispiele von ehemals nordkirchlichen Gebäuden, die jetzt von Gemeinden einer anderen Konfession genutzt werden?
Ja! Vor allem in der Großstadt Hamburg gibt es ehemals evangelisch-lutherische Kirchen, die jetzt orthodoxen Kirchen gehören. Die Serbisch-Orthodoxe Kirche, die Bulgarisch-Orthodoxe und die Russisch-Orthodoxe Kirche haben jetzt eigene Orte für ihr geistliches Leben, das ist richtig schön. Über die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen sind wir ökumenisch miteinander verbunden.
Hintergrundbericht: Kirchgebäude an andere Konfessionen geben? 5/5
Auf dem Friedhof Diebsteich steht eine Kapelle, in der die Bulgarisch-Orthodoxe Kirche zu Gast war, doch jetzt, nachdem diese Kirche eine eigene andere Kirche übernommen hat, ist in die Kapelle eine Ukrainisch-Orthodoxe Gemeinde eingezogen, deren Mitglieder durch den Krieg in der Ukraine stark angewachsen ist.
Die internationalen Gemeinden brauchen vor allem zentrale Orte, mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Denn die Gemeindemitglieder kommen häufig aus dem gesamten norddeutschen Raum und nehmen weite Entfernungen auf sich, um in ihrer Muttersprache Gottesdienst feiern zu können.
Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt hält ihren Bericht. Sie beginnt mit einem Blick auf das Interesse an Nachrichten in Deutschland und weltweit. Dieses sei in den vergangenen Jahren stark gesunken.
"Die Sehnsucht nach guten Nachrichten ist groß – und nur zu verständlich angesichts von Kriegen, der Angst vor Gewalt und Terror, der Sorge um die Zukunft und der Frage, welche Auswirkungen die Klimakrise auf das eigene Leben und das von Kindern und Kindeskindern haben mag. Und viele Menschen wünschen sich so sehr, endlich wieder Zuversicht und Hoffnung zu spüren, sehnen sich nach einem Grundgefühl von Unbeschwertheit und Sicherheit", so Kühnbaum-Schmidt.
Aufgrund multipler Krisen seien viele Menschen verunsichert. "Als Kirche tragen wir solche und andere Situationen in der Seelsorge mit. Seelsorgende sind an der Seite von Menschen, die Krankheit, Krisen und Tod erleben oder durchleben. Sie spüren und erleben mit, wie eine Welt zusammenbricht", so die Landesbischöfin weiter.
Die Sehnsucht von Menschen nach einem verstehenden Gespräch, nach schützenden Räumen für die Seele, nach Begleitung und Unterstützung ist groß – und es ist nötig und gut, dass Seelsorgende sich zur Verfügung stellen mit Herz und Verstand, verlässlich, klar, verbindlich, tröstend und sagend, mitsuchend – das Leben in allen seinen Facetten begleitend. Kristina Kühnbaum-Schmidt
Kühnbaum-Schmidt dankte in ihrem Bericht allen, die sich seit Veröffentlichung der ForuM-Studie für die Aufarbeitung, für Prävention und für die Betroffenen einsetzen: "Die Thematik sexualisierter Gewalt, ihrer Aufarbeitung und Prävention geht alle an, jede und jeden von uns – gemeinsam können und müssen wir hier achtsam und klar sein."
Sie blickt in ihrem Bericht auch auf die zahlreichen Demonstrationen für Demokratie und Menschenwürde in den vergangenen Monaten zurück: "Christlicher Glaube lässt für Rechtsextremismus und Rassismus, für Antisemitismus und Ausgrenzung keinen Platz. Gut, dass so viele Menschen unserer Kirche das gemeinsam mit anderen gesellschaftlichen Gruppen an so vielen Orten öffentlich zeigen und dafür auf Straßen und Plätzen sichtbar sind! Gut, dass so viele unserer Gemeinden dabei sind."
Eine hohe Verantwortung habe die Nordkirche auch beim Klimaschutz. Hier sei insbesondere der Austausch und Kontakt mit denen entscheidend, „die ganz konkret in unserer Kirche hoch engagiert für Klimaschutz und damit für gute Lebensbedingungen für uns alle in Gegenwart und Zukunft unterwegs sind“, sagte die Landesbischöfin.
Klimakrise und Ökumene
Die Klimakrise sei auch ein gewichtiges Thema bei den Begegnungen mit unseren Partnerkirchen und in der internationalen ökumenischen Arbeit im Lutherischen Weltbund, so Kühnbaum-Schmidt.
Die Klimapartnerschaften zwischen Kirchengemeinden unserer Kirche, darunter auch die Gemeinde auf Hallig Hooge, und der East of Lake Viktoria-Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania, sei ein faszinierendes und konkretes Projekt, von dem alle Teilnehmenden profitieren, so die Landesbischöfin.
Die Synodalen starten nach einer kurzen Nacht mit einem geistlichen Impuls in den Donnerstag. Lilly Schaack, Dagmar Krok und Claudia Rackwitz-Busse gestalten die Andacht.
Gebet
Strahlen brechen viele aus einem Licht. Gott, ein Licht, Dein Licht ist der Grund all unseres Seins und Tuns. Daraus entstehen viele Talente und viele Fähigkeiten.
Gott, Lass uns nicht diffus in der Gegend herum strahlen. Lass uns niemanden ausblenden. Heute nicht und nirgends, wo wir zusammen sind.
Gott, wir haben ein Ziel: Dein Licht in die Welt bringen. Das kann keine und keiner von uns allein. Lass uns unser Licht nicht unter den Scheffel stellen. Und auch nicht das unserer Nachbarin. Darum bitten wir in Jesu Namen. Amen
Pastorin Luise Jarck-Albers vom Synodalausschuss für Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung gibt in Erinnerung des Augsburger Religionsfriedens von 1555 einen Friedensimpuls. Das Konfliktpotenzial sei durch ihn nicht ausgeräumt worden, wohl aber leitete die Einigung eine der längsten Friedensperioden im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation ein, erinnert sie.
Mit Blick auf die heutige Situation machte sie an diesem Beispiel Hoffnung auf eine Einigung zum Wohle aller, die aktuell unter Gewalt leiden müssen: "Leider ist es nicht an uns, Putin, Netanjahu und ein paar weitere auf ihre Alterssitze schicken. Aber wir können – „Leidensdruck“ gibt es schließlich auch heute genug! – daran festhalten, dass es Wege zum Frieden gibt und Alternativen dazu, „kriegstüchtig“ zu sein und Beispiele, aus denen gelernt werden kann", so die Pastorin.
Landesposauenrat Daniel Rau wartet im Rückblick auf den DEPT 2024 in Hamburg mit einigen Superlativen und Fun Facts auf. So war der Posaunentag die erste Großveranstaltung, die in Hamburg über mehrere Stadtteile stattgefunden hat. Welcher Hamburger Bezirk ist dann für die Genehmigung verantwortlich? Um allein das zu klären, seien acht Monate nötig gewesen, so Rau.
Doch es hat sich gelohnt: Rund 15.000 aktive Blechbläser und Gäste kamen zum Posaunentag in die Hansestadt mit 134 "kleinen" Platzkonzerten. Zum Hauptkonzert im Hamburger Stadtpark waren 14 Tieflader mit Stühlen nötig, damit keine der Musiker:innen für die Dauer von sieben Stunden stehen muss. Aufgestellt wurden sie hauptsächlich durch Ehrenamtliche.
Und auch die Abendserenade am Hafen hat einen Rekord aufgestellt: Mit 1,2 Kilometern ist dort der längste Bläserchor der Welt zusammengekommen. Wie so eine große Menge an Musikern dirigiert wird? Per Videoleinwand – wobei eine Verzögerung in der Tonübertragung eingeplant werden muss.
Finanziert wurde die Großveranstaltung (Kostenpunkt: rund 2 Millionen Euro) zur Hälfte von den Teilnehmenden. Die andere Hälfte kam durch Gelder der EKD, der Nordkirche und aus dem Verkauf von Merchandise-Artikeln zustande – und das ganz ohne Fördergelder und Großsponsoren.
Die Kirchenleitung setzt in diesem Bericht, vorgetragen durch Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt, einen Fokus auf die Prävention und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt: Die Erkenntnisse aus der ForuM-Studie beschäftigten die Nordkirche auf allen Ebenen, betont sie. So nehme derzeit die letzte Gruppe Pastor:innen und Leitende an der verpflichtenden Fortbildung zur Prävention sexualiserter Gewalt teil. Ebenso haben bereits mehr als 250 Mitarbeitende an E-Learnings zu diesem Thema teilgenommen.
Es bleibe "unsere Aufgabe, bei der Prävention, Intervention und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt aufmerksam, sensibel und klar zu sein", sagte Kühnbaum-Schmidt. "Betroffene Personen und ihre Perspektive stehen im Mittelpunkt – deshalb werden die Maßnahmen, die durch das Betroffenenforum der EKD der EKD-Synode im November vorgelegt werden, auch für uns handlungsleitend sein."
Desweiteren berichtet sie über die aktuellen Klimaschutzbemühungen der Nordkirche: Landeskirche und Kirchenkreise haben sich in einer gemeinsamen Handlungsvereinbarung verpflichtet, die Emissionen im Gebäudebereich bis zum Jahr 2027 um 60 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2021 zu senken.
Ziel sei auch die Gründung eines Energiewerkes der Nordkirche. Dafür werden geeignete Flächen gesucht, um dann durch die Gründung von Betriebsgesellschaften die Basis für einzelne Wind- und Solarprojekte zu schaffen.
Einerseits können wir mit unseren eigenen kirchlichen Flächen einen Beitrag zur Energiewende leisten, andererseits erwirtschaften wir auf diese Weise aber auch Erträge, die die kirchliche Arbeit stützen oder einen Beitrag zum Erhalt bzw. zur energetischen Ertüchtigung unserer Gebäude leisten können. Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt
Im Auftrag der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) wird derzeit das evangelische Gesangbuch überarbeitet, damit auch aktuelle Lieder ihren Platz darin finden. Schon seit mehr als vier Jahren sichten und sortieren rund 80 Mitglieder einer Kommission an die 10.000 Stücke – gregorianische Hymnen und Kirchenlieder aus dem 16. Jahrhundert genauso wie neue geistliche Lieder oder Songs von Kirchentagen.
Vorangegangen war eine bundesweite Umfrage der EKD: Unter dem Titel "Schick uns dein Lied!" konnten Interessierte ihre Lieblingslieder benennen. Platz 1 belegte demnach das Lied "Von guten Mächten", das Dietrich Bonhoeffer 1944 in Gestapo-Haft schrieb.
Am Ende sollen 500 bis 600 Lieder im aktualisierten, gedruckten Evangelischen Gesangbuch enthalten sein. Geplant ist, dass es 2028 erscheinen kann. Darüber hinaus werden 1.500 bis 2.000 Lieder in einer App gesammelt und viele weitere in einer Datenbank archiviert.
Geschichte des Gesangbuchs (1/2)
Die ersten evangelischen Gesangbücher wurden vor 500 Jahren in Erfurt, Wittenberg und Nürnberg gedruckt. 1524 wurden die ersten evangelischen Gesangbücher verlegt. In Nürnberg erschien das „Achtliederbuch“, in Erfurt das „Enchiridion“ (Handbüchlein). Der „Urkantor“ Johann Walter (1496-570) veröffentlichte zudem in Wittenberg sein gedrucktes geistliches Gesangbüchlein („Eyn geystlich Gesangk Buchleyn“). Der in Kahla geborene „Urkantor“ war ein Freund von Reformator Martin Luther und ein musikalischer Berater.
Geschichte des Gesangbuchs (2/2)
Wer die frohe Botschaft des Evangeliums glaube, „der kans nicht lassen, er muß fröhlich und mit Lust davon singen und sagen, dass es andere auch hören und herkomen“, war Luther überzeugt. Für ihn war das Singen ein frommer Weg zu Gott. Programmatisch schrieb er um 1523/24 an Georg Spalatin, den Sekretär des sächsischen Kurfürsten Friedrich dem Weisen: Er, Luther, habe den Plan, nach dem Beispiel der Propheten „deutsche Psalmen für das Volk zu schaffen, das heißt, geistliche Lieder, damit das Wort Gottes auch durch den Gesang unter den Leuten bleibt.“ (Quelle: epd)
Auch Regionalteile sind geplant: Im Norden entsteht erstmals ein gemeinsamer Teil mit regionalen Liedern für das neue Gesangbuch. Auf rund 100 Lieder wollen sich Kirchenmusiker:innen aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bremen einigen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Andacht
Pröpstin Rebecca Lenz beginnt den ersten Synodenabend mit einem geistlichen Wort: "Ein Toast, auf das, was da noch kommt!" ruft sie den Synodalen zu. Es ist eine Anspielung darauf, dass vor allem der Zukunftsprozess und die Beteiligung Heranwachsender in unserer Kirche im Fokus der Tagung stehen werden.
Untermalt werden ihre Wort durch die Liedzeilen von Max Giesingers und Lottes Werk "Auf das, was noch kommt", gesungen und gespielt von Popmusiker Lasse Petersen aus dem Kirchenkreis Schleswig-Flensburg:
Und wenn ich so an all das denk' Will ich, dass es jetzt beginnt.
Auf das, was da noch kommt Auf jedes Stolpern, jedes Scheitern. Es bringt uns alles ein Stück weiter zu uns, Auf das, was da noch kommt.
Du Gott mit den offenen Armen, in Deine Gegenwart und in Deine Zukunft tauchen wir ein, im Vertrauen darauf, dass Du bei uns bist und bleibst, beim Reden und Schweigen, Planen und Entscheiden, Zweifeln und Hoffen.
Es berichten für Sie aus dem Kommunikationswerk der Nordkirche: Claudia Ebeling, Julia Krause, Simone Viere und Maren Warnecke. Die Social-Media-Kanäle betreut Oliver Quellmalz.
Parallel zum Synodenjournal finden Sie den Livestream der Tagung im Synodenportal. Dort gibt es außerdem die Tagesordnung, den Verlaufsplan und weitere Dokumente zur Tagung zum Nachlesen.
Die Synodalen werden bei dieser Septembertagung über eine Reihe von Gesetzen abstimmen, darunter auch das Kirchengesetz über die Widmung und Entwidmung von Kirchen und weiteren gottesdienstlich genutzen Gebäuden. Ebenso stehen mehrere Berichte auf der Tagesordnung, so etwa der Bericht der Kirchenleitung, der Bericht der Landesbischöfin und der Bericht aus dem Sprengel Hamburg und Lübeck.
Der Freitag wird als Thementag gestaltet: Die Synodalen werden sich in Workshops unter dem Motto "Spielerisch (den) Platz in der Kirche finden" zusammensetzen, um neue Ansätze zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in unserer Kirche zu finden.
Die Kollektes des Synodengottesdienstes ist bestimmt für das Deutsche Kinderhilfswerk. Es setzt sich unter anderem dafür ein, dass Kinder in Deutschland die gleichen Chancen in Bezug auf Bildung und Beteiligung erhalten. Zudem bekämpft es Kinderarmut und fördert bundesweit Kinder- und Jugendprojekte in den Bereichen Bildung, Ernährung, Erholung und Bewegung.
Die Landessynode
Die Landessynode wird auch als Kirchenparlament bezeichnet. Sie zählt 156 Synodale, von denen die meisten ehrenamtlich in diesem Leitungsorgan arbeiten.
Zu den Aufgaben der Landessynode gehören unter anderem das Beschließen von Gottesdienstordnungen, Kirchengesetzen und des landeskirchlichen Haushaltes sowie die Wahl der Kirchenleitung und der bischöflichen Personen.
Die II. Landessynode der Nordkirche hat sich auf ihrer Tagung im November 2018 konstituiert und ist bis einschließlich 2024 gewählt.
Unabhängige Ansprechstelle für Betroffene von sexualisierter Gewalt in der Nordkirche. Montags 9-11 Uhr und mittwochs 15-17 Uhr. Mehr unter kirche-gegen-sexualisierte-gewalt.de
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