NS-Zeit

Veranstaltungsreihe: Auf den Spuren von Dietrich Bonhoeffer

Dietrich Bonhoeffer am Zingsthof 1935. Dort gründete er im Frühjahr 1935 ein Predigerseminar der Bekennenden Kirche.
Dietrich Bonhoeffer am Zingsthof 1935. Dort gründete er im Frühjahr 1935 ein Predigerseminar der Bekennenden Kirche. © Dietrich-Bonhoeffer-Portal/Gütersloher Verlagshaus

03. April 2025

Am 9. April 1945 wurde Dietrich Bonhoeffer im Konzentrationslager Flossenbürg von den Nationalsozialisten hingerichtet. Der Theologe bleibt bis heute in Erinnerung für seinen Widerstand gegen das Unrechtsregime, seinen starken Glauben und seinen Einsatz für eine Kirche, in der alle Menschen einen Platz haben. Mit einer Veranstaltungsreihe begeben sich Hamburger Hauptkirchen auf Bonhoeffers Spuren.

Hamburger Kirche St. Nikolai: Auf den Spuren von Dietrich Bonhoeffer

Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung in der Hamburger Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern. Am 4. April (19 Uhr) beleuchte diese das Leben, Denken und Vermächtnis des vor 80 Jahren hingerichteten Theologen und Widerstandskämpfers.

Info: Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Mahnmals St. Nikolai, der Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern, der Stiftung St. Nikolai und des Ellert & Richter Verlags.

Der Schauspieler David Bunners werde aus dem Buch „Auf den Spuren von Dietrich Bonhoeffer“ lesen, danach eröffne eine Diskussion Perspektiven auf Bonhoeffers Leben und Denken. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung wird erbeten über die Website www.mahnmal-st-nikolai.de, per Mail (Anmeldung@mahnmal-st-nikolai.de) oder telefonisch unter 040/46898040.

Dietrich Bonhoeffer gehörte der Bekennenden Kirche an, beteiligte sich an Umsturzplänen gegen Hitler und wurde dafür von den Nazis erhängt. Der Theologe und Pfarrer steht für geradlinige Protestanten, die es wagen, ihren Glauben mutig zu bekennen – auch gegen die Mächtigen ihrer Zeit.© Gütersloher Verlagshaus

Diskutierende seien Propst Martin Vetter, Hauptpastor an St. Nikolai, Rainer Hering, Leiter des Landesarchivs Schleswig-Holstein, und die Autorin, Moderatorin und Podcasterin Anna Dushime. Angefragt sei Klaus von Dohnanyi, ehemaliger Erster Bürgermeister der Stadt Hamburg und Neffe Bonhoeffers.

Dietrich Bonhoeffer war ein deutscher evangelischer Theologe und Mitglied des militärischen und zivilen Widerstands gegen das NS-Regime. Als früher Gegner des Nationalsozialismus setzte er sich gegen die Verfolgung von Juden ein und war an den Attentatsplänen des 20. Juli 1944 gegen Hitler beteiligt. 

Mehr zum Leben und Werk von Dietrich Bonhoeffer hier EKD.de 

Bonhoeffer wurde 1943 verhaftet und wenige Tage vor Kriegsende, am 9. April 1945, im Konzentrationslager Flossenbürg hingerichtet. Erst nach dem Krieg entdeckte die evangelische Kirche seine Theologie, bis heute wird er verehrt. Sein theologisches Werk umfasst akademische Schriften wie seine „Ethik“, aber auch Briefe und Gedichte über seine Haftzeit. Viele Menschen kennen sein Gedicht „Von guten Mächten“.

Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe der Hamburger Hauptkirchen rund um den 80. Todestag Bonhoeffers. Weitere Veranstaltungen sind: 

“Von guten Mächten wunderbar geborgen”

  • 6. April, 10 Uhr, Hauptkirche St. Petri: “Mutig für die Wahrheit eintreten”. Gottesdienst mit Gedenken an Dietrich Bonhoeffer mit Hauptpastor Dr. Jens-Martin Kruse und Hauptpastor Dr. Stefan Holtmann Hauptpastor, Jan David Smejkal (Orgel)
  • 12. April, 19 Uhr, Hauptkirche St. Petri: “Von guten Mächten wunderbar geborgen”. Musik und Texte von und über Dietrich Bonhoeffer zum 80. Todestag. Musik von Bach, Brahms, Bruckner mit Daniel Kaiser (Lesung), Hamburger Bachchor St. Petri, KMD Thomas Dahl (Leitung). Eintritt ab 13 Euro. Vorverkauf bei Konzertkasse Gerdes, allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www.eventim.de
  • 13. Juni, 19.30 Uhr, Hauptkirche St. Jacobi: “Ende und Anfang – Bonhoeffers Ermordung und sein frühes Nachleben”. Autorenlesung von Prof. Dr. Tim Lorentzen. Gerhard Löffler (Musik), Hauptpastor Dr. Stefan Holtmann (Moderation)

 

 

 

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